Digitale Stromversorgung für Keramikpressen

Großformatige Keramikplatten stellen hohe Anforderungen an moderne Produktionsanlagen. Ein international führender Anbieter von Prozesssystemen für die Keramikindustrie setzt deshalb auf das elektronische Absicherungssystem REX12D von E-T-A für eine stabile und transparente 24 V-Stromversorgung.

Transparente DC 24 V-Absicherung durch REX12D

In der industriellen Keramikproduktion steigen die Anforderungen an Produktionsanlagen stetig. Größere Formate, höhere Leistungen und eine zunehmende Digitalisierung erfordern eine zuverlässige und transparente Stromversorgung, insbesondere auf der DC 24 V-Steuerebene.

Ein international führender Anbieter von Prozesssystemen für die Keramikindustrie entwickelte hierfür eine neuartige Pressanlage zur Herstellung großformatiger Keramikplatten. Das Material wird als fein gemahlenes Keramikpulver gleichmäßig auf ein Transportband aufgebracht und anschließend verdichtet. Da der Pressvorgang ohne feste Form erfolgt, kann sich das Material während der Verdichtung frei ausdehnen. Dadurch entstehen kaum Materialspannungen und die Platten sind ebenmäßig und frei von Größenfehlern.

Für den zuverlässigen Betrieb der Anlage müssen zahlreiche Steuerungs- und I/O-Komponenten stabil mit Energie versorgt und geschützt werden. Hier kommt das elektronische Absicherungssystem REX12D von E-T-A zum Einsatz.

Das modulare System kombiniert Einspeisemodule, elektronische Sicherungsautomaten und Potentialerweiterungsmodule zu einer kompakten Lösung für die 24-V-Stromverteilung im Maschinenbau. Die Module sind nur 12,5 mm breit und lassen sich flexibel aneinanderreihen. Durch den einstellbaren Nennstrom können unterschiedliche Verbraucher gezielt abgesichert werden.

Auch die Installation wird vereinfacht: Dank Push-in-Technologie erfolgt die Verdrahtung werkzeuglos und schnell. Für die elektrische und mechanische Verbindung der Module ist kein weiteres Zubehör erforderlich.

Neben der Schutzfunktion liefert das System auch wertvolle Statusinformationen und Messwerte. Über Kommunikationsschnittstellen wie IO-Link oder Modbus-RTU lassen sich Status- und Diagnosedaten der Stromkreise auslesen und in Visualisierungssysteme integrieren. Betreiber erhalten so jederzeit einen Überblick über die Stromversorgung der Anlage und können bei Störungen frühzeitig reagieren. Das erhöht die Anlagenverfügbarkeit und unterstützt moderne Industrie-4.0-Konzepte.

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