Lösung für höhere Anforderung

Absicherungs- und Stromverteilungssystem für die ATEX-Zone 2
Die Dezentralisierung von Produktionsanlagen in der Öl- und Gasförderung hat in den letzten Jahren weiter zugenommen. Dies hat direkte Auswirkungen auf die eingesetzten elektrischen Komponenten und stellt Anlagenplaner und -bauer vor neue Herausforderungen. Ein führendes europäisches Unternehmen im Anlagenbau setzt dabei auf den steckbaren Sicherungsautomaten ESX10 in Kombination mit dem Modul 18plus.
Diese Lösung ermöglicht eine effiziente Absicherung dezentraler Produktionsanlagen. Der elektronische Sicherungsautomat ESX10 schützt die Steuerung sowie die IO-Baugruppen. Diese stellen als zentrale Elemente des Produktionsprozesses eine zuverlässige Gewinnung der fossilen Energieträger sicher. Aufgrund der dezentralen Struktur sind oft kompakte Schaltschränke direkt in die Anlagen integriert. Dies hat zur Folge, dass sich die Schaltschränke häufig in explosionsgefährdeten Bereichen befinden und nicht mehr in klimatisierten Schalträumen. Dadurch steigen die Temperaturen innerhalb der Schaltschränke, was die elektrischen Bauteile zusätzlich belastet.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat E-T-A den zulässigen Temperaturbereich des elektronischen Sicherungsautomaten ESX10 erweitert. Er beträgt nun -40°C bis +70°C. Das gewährleistet einen sicheren Betrieb auch in Regionen mit extremen Klimabedingungen und reduziert den Aufwand für zusätzliche Kühlmaßnahmen.
Die Kombination aus erweitertem Temperaturbereich, Eignung für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen und hoher Flexibilität durch die Steckbarkeit der Sicherungsautomaten macht diese Lösung ideal für den Einsatz in dezentralen Öl- und Gasförderanlagen. Das bewährt sich bereits erfolgreich bei unserem Kunden.




